Holo-Cybernetic-System

Holo-Cybernetisches System nach Richter:
Jeder Mensch ist ein individueller Ausdruck der gesamten Natur. Der Mensch selbst, so sagen uns Heilige und Mystiker über Jahrhunderte und Jahrtausende, ist die Krone der Schöpfung.

Wie bei der Krone sind die Spitzen Ausdruck der höchsten Ästhetik und des Reichtums, die wiederum das edle Schöpferische im höchsten Sinne ausdrücken soll. Die Krone krönt und schmückt das menschliche Haupt als Zeichen hoher und sogar höchster Würde. 

Die vielfältigen Charakterzüge des Menschen scheinen in ihrer Ausdruckskraft und ihren Schattierungen und mannigfaltigen Tönen nicht zählbar zu sein. Nicht zählbar heisst, auf eine besondere Art die Unordnung auszudrücken, das Unübersehbare zu erfassen, auch sich nicht mehr strukturiert orientieren zu dürfen. Doch der Versuch, die den Charakter der Menschheit in seiner Vielfältigkeit zu ordnen, ist dennoch erlaubt. 

Das Holo-Cybernetische System, in dem der Versuch einer Ordnung menschlicher Charaktereigenschaften angeordnet wird, geschieht mit Hilfe der Symbolik. Das mächtige Symbol des Baumes ist unser Werkzeug. 
„Bäume sind Heiligtümer“, so drückte es Hermann Hesse in seinem wunderschönen Gedicht aus. Deshalb sind sie auch so verlässlich für uns geworden. Durch ihre Würde, ihre Kraft, sich aufzurichten, durch ihre Standfestigkeit und Schönheit in allen Jahreszeiten, in allen Umständen, über die Jahrhunderte hinweg, stärken sie den Menschen im Fluss der Zeit. Der Versuch, die Struktur aufzubauen, die menschlichen Charaktereigenschaften in ein verlässliches System zu bringen, geschieht hierbei mit Hilfe der Bäume.

Alle Charaktereigenschaften können sich positiv, also gesund und heilsam ästhetisch und harmonisch schön gestalten. Sie können jedoch durch krankmachende Eigenschaften, pflegebedürftig und unterstützend auffordern und auf Hilfe zur Kräftigung angewiesen sein.

Die Blätter der Bäume werden durch ihre Essenz dann zum Heilmittel erkoren und der Mensch erfasst, dass für ihn jede Krankheit eine Kraft zur Umwandlung zum Gesunden und Guten hin vorhanden ist. So wird der Baum im Laufe der Menschheit immer wieder zum Hoffnungsträger gemacht und wir krönen ihn durch unsere Wertschätzung und Dankbarkeit.

In den heiligen Gesängen der Inder, der Bhagavad Gita, wird in Vers 16 in einem Satz erklärt, welche 25 Tugenden den geläuterten (?) Menschen ausmachen. Diese Eigenschaften krönen den Menschen. Sie bringen seine Seele zum Leuchten. Doch es ist nicht einfach sich darüber klar zu werden, dass die Entwicklung zum wahren (?) Menschen hin eine Ordnung in Strukturen zu übersehen ist und im gegebenen Moment berechnet werden zu können.

Das Holo-Cybernetische System dient als Hilfsmittel, um die Individualität des Menschen in seinen charakterlichen Eigenschaften im Gutes wie im Bösen zu verstehen. Gut und Böse, die Frucht vom Baum der Erkenntnis, Adam und Eva, der Fluch über die Schlange, die Vertreibung aus dem Paradies und nicht zuletzt der Baum mit der Frucht des ewigen Lebens sind symbolträchtigen Element aus der christlichen Welt. Auch sie haben unsere Gedankengänge über die menschliche Entwicklung zum Guten oder zum Bösen hin angeregt. Aus den symbolischen Geschichten des Alten Testaments können wir schöpfen und uns Gedanken machen über den individuellen Menschen und seinen Entwicklungsgängen durch seine Charakterbildung.

Was ist eigentlich zu verstehen unter Charakterbildung? Dazu müssen wir uns wie wieder, wenn wir etwas entschlüsseln, deuten und verstehen wollen, an das WORT selbst wagen, denn im Wort liegt der Sinn, so wie in einem Samen. Der Sinn eines Samens besteht darin, aufzubrechen, zu wachsen, seinem Auftrag nachzukommen, Blüten zu tragen und fruchtbar zu sein.

Mensch und Baum haben eben einiges gemeinsam!


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