Reflektionen im März zum Zeitgeist 2020

Im ländlichen Gebiet um Niederwil, im Kanton Zug, wo wir Zuhause sind, konnte man die erste Woche im März 2020 die kräftigen Kröten sehen, die im strömenden Frühlingsregen über die nasse und stockfinstere Fahrbahn sprangen. Jeder Frosch war beim Überqueren der Strasse in Lebensgefahr. Der- oder diejenige Person, welche der Kröten zuliebe, Schritt gefahren ist, konnte es bei einer Geschwindigkeitsbegrenzung (!) machen. Er musste ganz langsam WERDEN, damit die Kröte (zugehörig der Familie der Frösche) - wie seit ewigen Zeiten schon -  ihren Weg zum Ziel verfolgen konnte.

Das Leben der Frösche war immer schon gefährlich, das haben wir Menschen mit den Fröschen gemeinsam. Die Entwicklung, besonders in Sprüngen, erfordert sehr viel Zielausrichtung und Wagnis, Stärke und Vertrauen. Manchmal endet die Reise scheinbar trostlos, doch im grossen Ganzen macht die Metamorphose einen TIEFEN, wenn auch (saturnisch*) geprägten Sinn.

"Freue dich auch des heutigen Tags! Die heilige Liebe strebt zu der höchsten Frucht gleicher Gesinnungen auf, gleicher Ansicht der Dinge, damit in harmonischem Anschau'n sich verbinde das Paar, finde die höhere Welt." Goethe

Weiterhin: Es ist erstaunlich, wie weit wir Menschen es in den letzten Jahrhunderten verstanden haben, die Natur aus den Angeln zu heben. Wir alle sind in der Lage die Metamorphose des Frosches zu betrachten. Der Frosch, hier auf der Darstellung, der über die Linie geht, kann sich nicht zurückentwickelt. Sein Weg geht durch das Licht des Frühlings zur vollendeten Entwicklung hin. Auch sein Partner oder seine Partnerin entwickeln sich zur selben Zeit, doch noch vielleicht in einem anderen Raum zur Perfektion hin. Dann treffen sie sich und in der Ekstase ihrer Vereinigung ist das weitere Leben garantiert.

Es geschieht ganz sicher weiterhin im Geiste der Vollendung in die Zukunft hin.
Durch das grosse helle Licht am Frühlingsbeginn und die leuchtenden Sterne in der Nacht, die der Sonne Zeugen sind, gestaltet sich die hohe Ordnung in allem, was sich bildet.

Auch der Mensch geht durch die Kraft des Lichts in ihm durch seine Metamorphose. Auch er überschreitet wie der Frosch (siehe Bild c) eine saturnisch wirksame Grenze. Dieser Vorgang kann nur zur Vollendung führen. Doch wie der Frosch muss er die Erinnerung an das frühere Stadium vergessen. Denn nur so kann er Gedächtnis bilden, die ihm in Zukunft verlässliche Erkenntnis schenkt.

Die Gestirne sind unsere Möglichkeit und unsere Rettung, wenn wir beinahe stehen bleiben wollten, um den Schmerz und das Leid, welches Entwicklung bringt, nicht erdulden zu müssen, wenn wir über die Schwelle schreiten.

Es ist ein melancholischer Moment, und er benötigt seine Zeit und seinen Raum, damit er wirken kann. Denn nach der Trauer über verlorene Zeiten und Räume entwickelt sich die Freude einer neuen lichtvollen, besseren Zeit, noch unerkannt in der Wiege aller vollkommenen Natur.

Der grosse Arzt, Seher und Naturforscher Paracelsus* sprach sehr deutlich aus, was die Metalle und Planeten miteinander in einem vitalen Kraftfeld in der menschlichen Gattung vereinbaren sollten.

Das Planetenmetall Saturn (Erzengel *Oriphiel, siehe auch Anhang) wirkt im Menschen. Es wirkt im Knochensystem und es wirkt in der Mineralisierung. Es wirkt in der Milz und im Eigenrhytmus der Blut- und Säfteorganisation. Es wirkt in der Entgiftung und bei zuviel Blei ist es ein Nervengift. Und es bewirkt Degeneration und Sklerose. Als Keimgift schädigt Blei die genitalen Zonen. Als Blut-Kreislaufgift führt es sogar zur letalen Anämie.

Saturnkräfte spenden die Erinnerung. Der Mensch erfasst sein Bedürfnis nach innerer und äusserer Freiheit sehr genau, aber dennoch hat der Mensch beim Grenzübertritt wie oft furchtbare ÄNGSTE der Veränderung.

Der Trost liegt im Licht. Das Verständnis, dass die Planetenkräfte nach den Gesetzen eines unsichtbaren Gottes wirken, dies weiss der Mensch noch nicht.

"Saturn ist ungesellig und liebt die Einsamkeit, wie denn die Geradheit seines Winkels keinerlei Ungleichheit, auch nicht der geringste, zu ertragen vermag, wodurch er vielseitig würde.“  Johannes Kepler

Im Menschen wirken die Kräfte des Mondes und zeichnen seine Silberpsyche aus, sein Natursinn rundet sich (Goethe ist ein Beispiel). In der Bleipsyche jedoch kommen wir Menschen zur Abstraktion (heutige Resultate unserer Wissenschaft „Corona“).

Wir schauen jetzt alle so oft in einen zunächst schwarzen Bildschirm, dann öffnet er sich und wir wissen bald alles. Jedoch, es ist nicht gleich alles bis in die tiefsten Tiefen durchdacht. Es fehlt also der Geist. Erst wenn der Frosch im nächsten Schritt seinen Lurchenschwanz vergisst, ist er bald ganz vollendet und ist Frosch. Dann träumt er nicht mehr vom Verlust, wie es oft der Mensch vermag, weil er zulange und zu tief melancholisch ist. Er macht einen grossen Sprung und wird geleitet durch seine in ihm liegenden Ordnungsprozesse, die angebunden an Physik und Chemie durch sein eigenes Leben pulsieren. Angeregt wird er durch sein im Frühling erstarkendes Herz und seine weise, in ihm angelegte Ausrichtung zum Vitalen des Lebens hin.

„Wir wären nicht Menschen mit Geist, sondern nur Wesen mit Körper und Seele, wenn die Saturnkräfte nicht wären.“  Rudolf Steiner

Paracelsus regte uns zum Denken an, die Planetenkräfte mit ihren Metallen halten den Menschen am Leben, damit die Metamorphose gelingen kann.

Unsere Empfehlung:
Energetische Mittel zur Ordnung der Metalle im Menschen, die alles regulieren können: Atmung, Wasserhaushalt, Stoffwechsel und die Funktion der neuronalen Zentren sowie deren Hormone und Enzyme.

Buchempfehlung: Wahrheit heilt, Bonneval
Metall-Funktionstypen in Psychologie und Medizin, A.Selawry
Der Geist in den Bäumen spricht... und Baum-Essenzen, D.Richter
Paracelsus im Spiegel des Lebensbaumes, D.Richter

Bitte beachten Sie das  Dokument unten zum Zeit-Geist im März 2020! (Download)

Herzliche Grüße
Doris und Sven Richter

*Oriphiel ist ein Engel des Waldes, ein Schutzengel der Wildnis und ein Schutz der Throne.
*Die Heilkunde des Paracelsus baute auf folgenden vier Säulen auf: Philosophie, Astrologie, Alchemie und Erfahrungsmedizin, die er als Tugend bezeichnete. Die Philosophie, das sind die Liebe zur Schöpfung und das Wissen von den unsichtbaren Kräften, die in der Natur wirken. Die Astrologie erklärt die Kräfte des Kosmos und ihre Wirkung auf die irdische Welt. Die Alchimie lehrt die Herstellung besonders wirksamer Arzneimittel. Aber alles Wissen, so Paracelsus, ist unsicher und letztlich sinnlos ohne die Virtus, die Tugenden und die Erfahrungen des Heilers.

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