Die Würde des Menschen in schwierigen Zeiten

Menschliches Schicksal ist immer gebunden am kollektiven Schicksal. Der grosse Schweizer Carl Gustav Jung kannte sich aus mit den einzelnen Spannungsbögen, die einen einzelnen Menschen in der Krise ausmachten, und er kannte als erster Psychologe sehr deutlich in seiner Zeit des 20. Jahrhunderts, welchen Spannungsbogen das menschliche Kollektiv entwickelt. Spannungsbögen sind wichtig in der menschlichen Kulturgeschichte, und jedes Zeitalter hatte seine bestimmte Art Spannungsbögen aufzubauen und wieder zu verlieren. Jedesmal, wenn wir uns klar werden, dass sich etwas sehr Beeindruckendes auf der Bühne der Menschheit darstellt, sind wir mitten in diesem Geschehen eingespannt, ob wir wollen oder nicht.

Nur wenn wir persönlich in unsere Mitte finden, können wir die Intrige durchschauen. Dies ist dann das Lüften des Schleiers und die Wahrheit leuchtet in unserem Geist auf. Ist der Mensch jedoch nicht gewillt, hinter den Vorhang zu schauen, lässt er sich freiwillig köpfen. Dies ist zwar ein drastisches Bild, aber ohne Geist und ohne geistige Erkenntnis ist der Mensch nun einmal nicht vernunftgesteuert. Er hat seinen Kopf durch ein Schwerthieb verloren, der seinen Geist vom nur reaktiven Denkvermögen trennt.

Die Entwicklung der Intelligenz, die das Feld der Vernunft nährt, bringt einen weiteren Wachstumszyklus in die Betrachtung des Menschen hinein. Die Vernunft nährt und stärkt ein weiteres Feld, welches in der nächst höheren Evolutionsebene eingebettet ist. Dem Beobachter zeichnet sich das grenzenlose Feld der Wahrheit des Geistes auf. Hier im Zentrum ist die Wiege der Schöpfung, die Wiege der Kreativität, die Wiege der Überwindung aller Widrigkeiten und der Geist des Fortschritts in seinem goldenen Samen. Diese Fruchtbarkeit, die noch von ihrer Zukunft träumen mag, liegt dort vor den Augen einer begrenzten Welt verborgen.

Durch das Wachstumsprinzip, welches sich selbst in seinem Kern nach dem höchsten Gesetz hinorientiert, hat der Mensch die Möglichkeiten in seinem Keim erhalten, die Grenzen der Wissenschaft zu überwinden.

Aber dies gelingt ihm nur, wenn er die Gesetzmässigkeiten seines Denkens und Handelns bis in die tiefen Ebenen des Geistes hinein zu begreifen lernt. Die letzte Hürde, die der Mensch überwinden darf, ist, dass er lernt, dass die Kraft der Vernunft sich am Ende ihrer Entwicklung auf dem Altar des Geistes durch des Menschen Zeichen opfern darf. Der Mensch gibt das Zeichen. Er ist es, der den Zeitpunkt zur grossen Wandlung durch die Ewigkeit bestimmt.

Im Garten der Ewigkeit hat alles einmal mit einem Opfer begonnen. Und am Ende wird die Entsagung für den Weg des Menschen seine wahre Bestimmung sein. Dann hat sich die Sprache des Menschen vollenden können und das Schweigen ist das Zeichen Seiner Ehre. Im Kern des Schweigens liegen die Worte zu einem einzigen Wort zusammengefaltet. Das Wort, oder anders ausgedrückt der Logos, findet zurück an den Anfang, der alles bestimmt.

"Gleich wie Regen und Schnee vom Himmel fallen und dorthin nicht zurückkehren,
ohne die Erde zu tränken, zu befruchten und sie sprossen zu lassen,
so dass sie Samen den Säenden und Brot den Essenden gibt, so verhält es sich mit meinem Wort,
das aus meinem Mund hervorgeht:
Es kommt nicht leer zu mir zurück,
ohne vollbracht zu haben, was ich wollte,
und ausgeführt zu haben, wozu ich es sandte."

(Jes.55,10-11)

Im Anhang finden Sie Kopien einige Sätze aus dem Buch Epidimien (Spirituelle Perspektiven) von Rudolf Steiner, Rudolf Steiner Verlag. Zusätzlich finden Sie im Anhang eine Tabelle, die es Ihnen erleichtern soll, die passende Baum-Essenz für sich zu finden.


Wir wünschen all unseren Klienten von Herzen allerbeste Gesundheit,

Doris und Sven Richter

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