Januar 2021 und symbolische Kräfte

Symbole können tatsächlich Medizin sein. Manchmal helfen sie so kraftvoll, dass die menschliche Stärke neurologisch anhält, auch in schwierigen Zeiten.

Wenn dunkle Wolken am Himmel ziehen, dann ist es oft nur eine Frage der Zeit, bis sie sich entladen und das Wasser aus ihnen die Erde bedeckt. Und es geschieht auch rasch, dass auch grosse Flüsse entstehen, die dunkel dahinrasen. Sie reissen alles mit sich fort, was sich ihnen in den Weg stellt. Sie machen daraus massiven Schlamm, steiniges Geröll und Berge von Ansammlungen von ihnen. Ziehen die Wolken entleert davon, hinterlassen sie ein Bild der Verwüstung. Nichts ist auf dem Boden wie es vorher war. Die Natur hat sich in dem Gebiet, in welchem die Flüsse wüteten verändert. 

 

Die Unwetter, die über die Erde toben, haben nicht nur Zerstörung als ersten Gewinn, sondern das Chaos ist auch Zeichen eines Neubeginns. Ganz anders ist es, wenn der Mensch eine Kerze anzündet, sie in einem Raum behütet, in dem keine Winde wehen. Dann kann ihr Feuer den dunklen Raum erleuchten, und mit dem Wachs als festen Boden, eine Begründung sein, dass die Ruhe den Sturm aussen nicht hereinlassen sollte. Im milden Kerzenlicht, wenn die Flamme nicht einmal mehr leise zu beben vermag, entwickelt sich eine Stille, die aus einer anderen Dimension in den Raum hineinfällt, um sich dort ganz stumm und unerkannt auszubreiten. Man kann sie nicht sehen. Man kann sie nicht berechnen, man könnte sie ignorieren. Doch sie lässt sich nicht aufhalten, immer mehr an Präsenz zu gewinnen, auch für den, der sie zunächst nicht erkannte. Irgendwann ist sie, diese besondere Stille dann da. Der Mensch lehnt sich zurück, betrachtet sie still und das Feuer beginnt mit ihm zu sprechen. Dieses Gespräch ist jedoch ein ganz anderes, als welches wir herkömmlicherweise als Gespräch bezeichnen. 

 

Wie die Wassermengen, die aus den dunklen Wolken herunterprasselten auf die Erde und die Erde erweichten, und sie mit sich zogen, war es ja ebenfalls ein «Gespräch» zwischen Wasser und Erde, zwischen dem Himmel und den Steinen, zwischen der Wucht der Naturkräfte mit sich selbst. Jedoch zwischen dem sanften Gespräch und dem lauten Getöse, liegen Welten. Und die Sanftmut einer Flamme auf der Kerze in einem stillen Raum und dem Getöse durch den Kampf in den Elementen, - dazwischen liegen Abgründe, die kein Mensch jemals betreten wollte. 

 

Es gibt Geschehnisse in den Räumen und in den Zeiten, die keine Verbindlichkeit mit sich kennen, so wie die Hölle mit dem Himmel auch niemals verbindlich ist. Nur der Mensch ist weise genug, aus den Himmeln und aus den Höllen Erfahrungsberichte zu meistern. So kennt er die Räuber aus den tiefsten dunklen Abgründen menschlichen Gewissens und weiss auch von den Engeln durch die göttliche Schau dem Menschen darüber zu berichten. Doch wozu können diese Berichte dienen, die über die Jahrtausende hinweg für die Menschheit ein grosses Weisheitsbuch sind? Und wozu haben sie sich durch des Menschen Bemühen, ihm zu dienen, verpflichtet? Wir schlagen sie auf, in welchen Zeiten der Geschichte auch immer, und finden zunächst einen Trost darin. Weil das Herz dann leichter wird und sich von der Stille der ruhigen Flamme auch dieser innere Raum erfüllen kann, spricht die Wahrheit aus diesen alten weisen Schriften. 

 

Auf diese so stille Art und Weise werden sie zum Vermächtnis und erzeugen im nachsinnenden Menschen eine Qualität, die lebensnotwendig erscheint in dunklen Zeiten, in denen das Getöse der Welt jedoch im äusseren Raum gebannt ist. Es ist eine Qualität, die das Herz in Dankbarkeit erhellt. Nur durch diese Erhellung kann es den Strom der Gezeiten aus dem Raum verbannen und selbst der Ton, der im aussen als lärmendes Getöse erschallt , kann die Grenzen nicht zum erschüttern bringen, die zwischen Himmel und Hölle einen Abgrund erzeugen und in dem es wahrhaftig keine Brücken gibt. 

 

Brücken haben eine grosse Kraft. Sie sind Verbindungen von einem Ufer zum anderen. Doch die Verbindungen sind im Getöse der Unwetter einer zersplitterten Welt niemals stabil gedacht und verlieren deshalb schon am Beginn, da wo sie nur Idee sein könnten, für immer ihre Bestimmung. Wenn der Weise im Buch seiner Bestimmung von Himmel und Hölle zu lesen weiss, dann bleibt sein Gemüt so ruhig wie das Feuer einer Kerze. Es speist sich aus der Stille. Doch wer den Reiz nicht kennt, wird diesen auch niemals für sich zu kultivieren wissen, denn anders als die Reize der Welt, scheint dieser Reiz ganz in sich zusammengefallen zu sein. Er lässt sich von keiner Seite je begreifen. Er muss empfangen sein. 

 

Doris Richter, Januar 2021 - spirituelle Reflektionen

 

"Wie einst die Einwirkung des äußeren Lichtes aus gleichgültigen Organen die Augen hervorgezaubert hat, ebenso zaubert die Hingabe an die Symbole der geistigen Welt die Organe für die geistige Welt hervor. Ganz unmöglich ist es zu sagen: Ich sehe ja noch gar nicht, was da entstehen soll. - Das wäre ebenso, wie wenn der Mensch, der noch keine Augen hatte, gesagt hätte: Ich will nicht das Licht auf mich wirken lassen. - Wir müssen erst unterrichtet werden, was zur Entwickelung der inneren Organe führen kann, dann können wir die Geheimnisse der geistigen Welt um uns wahrnehmen.“  Rudolf Steiner 

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Symbolische Geschichte zum Zeitenfluss von Doris Richter
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