Akazie – Baum Nr. 21:
Stärkung für Halswirbelsäule, Nacken und innere Aufrichtung
Liebe Leserinnen und Leser,
in Zeiten grosser Wärme, innerer Überforderung und ständiger Reizüberflutung reagieren viele Menschen besonders empfindlich im Bereich von Nacken, Schultern
und Halswirbelsäule. Der Kopf wird schwer, die Muskulatur verspannt sich, die Beweglichkeit nimmt ab, alte Schmerzen melden sich wieder, und manchmal fühlt es
sich an, als würde der ganze Mensch seine innere Aufrichtung verlieren.
Gerade die Halswirbelsäule ist ein sehr feiner Übergangsbereich. Sie verbindet Kopf und Körper, Denken und Bewegung, Wahrnehmung und Handlung. Hier verlaufen
wichtige Nervenbahnen, hier wird Haltung gebildet, hier zeigt sich oft, ob der Mensch frei, gelöst und aufgerichtet lebt — oder ob er sich unbewusst schützt,
zusammenzieht und festhält.
In der Baumheilkunde nach Richter ist die Akazie, Baum Nr. 21, ein besonderes Mittel für diesen Bereich. Sie wird körperlich dem Bereich von Nacken und
Schultern zugeordnet und kann begleitend dort in Betracht gezogen werden, wo langfristige Schmerzen, Verspannungen, alte Verletzungen, tiefsitzende
Vernarbungen oder Wundthemen den Menschen belasten. Gerade bei chronischen Nackenbeschwerden spürt man häufig, dass nicht nur Muskeln und Bandscheiben
betroffen sind, sondern auch das Nervensystem, die innere Alarmbereitschaft und die seelische Schutzspannung.
Aus neurophysiologischer Sicht ist der Nacken kein isolierter Körperteil. Er steht in Verbindung mit Haltung, Gleichgewicht, Schmerzverarbeitung,
Aufmerksamkeit, Wachheit und der Regulation zwischen Gehirn und Körper. Wenn der Mensch dauerhaft unter Spannung steht, wenn Hitze, Stress, Schlafmangel oder
emotionale Belastungen dazukommen, kann sich diese Spannung im Hals- und Nackenbereich verdichten. Der Körper schützt sich. Die Muskulatur hält fest. Die
Beweglichkeit wird kleiner. Der innere Raum wird enger.
Die Akazie spricht in der Baumheilkunde genau diese Verbindung an: körperliche Schutzspannung und seelische Wachsamkeit, alte Wunden und innere Stabilität,
Schmerz und Aufrichtung.
Ihr Baumcharakter ist fein und zugleich wehrhaft. Die Akazie trägt Licht, Blüte und Dornen. Sie zeigt, dass Zartheit nicht Schwäche bedeutet. Sie erinnert
daran, dass das Feine im Menschen Schutz braucht — aber keinen starren Panzer. Ihre Dornen sind nicht nur Zeichen der Abwehr, sondern auch Zeichen einer
heiligen Grenze.
Gerade darin liegt ihre tiefere Botschaft:
Das Licht braucht Schutz.
Die Wunde braucht Würde.
Der Mensch braucht Aufrichtung — im Körper und in der Seele.
Hier berührt sich die Akazie mit einem grossen christlichen Symbol: der Dornenkrone Jesu. Äusserlich war sie ein Zeichen von Spott, Verletzung und
Erniedrigung. Innerlich aber wurde sie zu einem Zeichen verwandelter Würde. Was verletzen sollte, wurde zum Zeichen einer Liebe, die tiefer ist als Gewalt,
Spott und Schmerz.
So lässt sich auch die Akazie verstehen: Sie zeigt nicht nur den Dorn der Verletzung, sondern auch den Dorn des Schutzes. Sie macht sichtbar, dass alte Wunden,
Narben und schmerzhafte Erfahrungen nicht das Ende der Lebenskraft bedeuten müssen. Sie können zu einem Durchgang werden.
Vielleicht liegt darin auch die tiefe Verbindung zu Meister Eckhart. Denn Meister Eckhart zeigt dem Menschen, dass Verletzung kein Makel sein muss. Nicht:
„Ich bin verwundet, also bin ich weniger.“
Sondern: „Gerade hier, an der Stelle meiner Verwundung, kann der Grund der Liebe aufscheinen.“
In meinem neuen Buch EWIGES LICHT – Der Grund
der Liebe gehe ich mit Meister Eckhart durch Angst, innere Verlorenheit und Einsamkeit. Es ist ein Weg zur
Seele, zum Mitgefühl und zu Gott. Eckhart führt den Menschen nicht an der Oberfläche seiner Unversehrtheit entlang. Er führt ihn in den Grund — dorthin, wo das
Ich stiller wird, wo alte Sicherheiten sich lösen, wo der Mensch leer, offen, gelassen und wahr werden darf. So stehen Akazie, Dornenkrone und Meister Eckhart
in einer inneren Linie:
Die Akazie zeigt: Das Licht braucht Schutz.
Die Dornenkrone zeigt: Die Liebe verwandelt Erniedrigung in Würde.
Meister Eckhart zeigt: Der Mensch findet Gott nicht an der Oberfläche seiner Unversehrtheit, sondern im tiefsten Grund.
Darum empfehlen wir die Akazienbaum-Essenz Nr. 21 besonders in dieser Zeit als ganzheitliche Begleitung für Menschen, die ihren Nacken, ihre Halswirbelsäule
und ihre innere Aufrichtung stärken möchten. Sie erinnert den Körper daran, sich nicht nur festzuhalten, sondern wieder durchlässiger zu werden. Und sie
erinnert die Seele daran, dass Schutz und Liebe, Klarheit und Zartheit, Wunde und Licht zusammengehören können. Akazie stärkt die Aufrichtung im Körper.
Meister Eckhart stärkt die Aufrichtung im inneren Menschen.
Das neues Buch lädt dazu ein, diesen inneren Weg weiterzugehen:
EWIGES LICHT – Der Grund der
Liebe
Mit Meister Eckhart durch Angst, innere Verlorenheit und Einsamkeit
Ein Weg zur Seele, zum Mitgefühl und zu Gott.
Das Buch ist ab sofort erhältlich; auch über amazon hier bestellbar.
Hinweis: Die Baum-Essenzen verstehen sich als komplementäre, ganzheitliche Begleitung. Bei anhaltenden oder starken Beschwerden im Bereich der Halswirbelsäule,
bei neurologischen Symptomen oder nach Verletzungen sollte immer eine ärztliche oder therapeutische Abklärung erfolgen.
Mein Tipp zur Unterstützung: Bewegungsfunktionsbox zur
Stärkung der Halswirbelsäule und der gesamten Wirbelsäule
Von Herzen,
Doris Richter
Hinweis:
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26 Baum-Essenzen nach Richter
erhalten Sie auf unserer Homepage.
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Vorträge darüber und mehr
finden Sie auf meinem Baumheilkunde-Kanal in Youtube.
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