Augen- und Sehkraftfunktionsmittel nach Richter

  1. Funktionskreis zur Nervenstärkung und Regeneration Humulus Lup
    Bei nervösen Beschwerden, nächtlicher Unruhe, Schlafstörungen, Herzkreislaufstörungen, niedrigem Blutdruck in der Vorgeschichte, hormoneller Dysfunktion durch Anspannung und Stress, allgemeiner Verkrampfungen.
    Der Hopfen ist den meisten vom Biertrinken her wohl vertraut. Er ist dasjenige, der das Bier so herb macht. Außerdem ist er teilweise für die beruhigende Wirkung des Biers verantwortlich.
    Er ist eine Kletterpflanze mit zackigen Blättern und hübschen grüngelben Zapfen, die das typische am Hopfen sind. Diese Zapfen werden auch in der Heilkunde verwendet.
    Hopfen kommt wild vor, wird aber in vielen Gegenden auch kultiviert. Die rechtswindenden Ranken werden bis 8 Meter lang. Aus den weiblichen, grün-gelben Blüten entstehen die Hopfenzapfen. Seit Jahrhunderten wird Hopfen für die Bierherstellung angebaut. Im Mittelalter erkannte man die beruhigenden Eigenschaften. Paracelsus rühmte schon früh die schlaffördernde Eigenschaft. Das bewirken Wirkstoffe wie Lupulon, Humulon, Linalool, äth. Öle, Labolit, Harze, Gerbstoffe, Hopfenbittersäure, sowie östrogenartige Pflanzenhormone. Auch bettnässenden Kindern kann geholfen werden. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Hopfen ruhig und besonnen macht.
    In Abwechslung mit der Yamswurzel ist Hopfen das pflanzliche , gynäkologische Konzept schlechthin. Diese beiden Pflanzen in Kombination können eine chemische Hormonbehandlung ersetzen.

  2. Funktionskreis zur Leberstärkung und zur Stärkung der Nerven im Leberbereich, Regulation des Säurebasenspiegel, reguliert die Kalzium-Magnesiumspiel Magnesium phosphoricum
    Magnesium wandelt Schlacken mit Hilfe von Sauerstoff um und ordnet die Stoffwechselvorgänge im Körper. Obwohl Magnesiumverbindungen schon lange bekannt sind und als Heilmittel eingesetzt wurden (z.B. Bittersalz gegen Verstopfungen), erkannte erst der englische Chemiker Joseph Black (1728-1799) im Jahre 1755 den Elementcharakter des Metalls. Durch die Fähigkeit mit Sauerstoff zu reagieren und Verbrennungsvorgänge einzuleiten und zu fördern, trotz der Feuchtigkeit im Bindegewebe erhält es den Körper in seiner festigenden Struktur, indem es über das Kalzium feurig ordnend regiert.

  3. Funktionskreis Bindegewebsentgiftung und Regeneration durch Abtragen von Plaques, Stärkung der Stützfunktion von Bändern, Muskeln, Unsicherheit Silicea
    Silicea stützt das Bindegewebe und bildet es vermehrt aus und strukturiert es. Durch die Strukturierung wird das Gitternetz des Gewebes geordneter und lässt den Stoffwechsel aktiv und lebendig sein.
    Es regeneriert die Lymphgefäße und reinigt den Bindegewebsanteil des gesamten Auges und des Augenhintergrundes. Außerdem löst es Schlacken aus den Gefäßwänden.
    Reines Silicium bildet dunkelgrau, metallisch glänzende Kristalle, die eine diamantähnliche Gitterstruktur besitzen. Dies erklärt auch seine relativ große Härte. Graphitähnliche Strukturen kommen nicht vor. In dünnen Schichten erscheinen die Kristalle durchscheinend. Der Diamant ist auch das Symbol für das Bewusstsein im dritten Auge, also die Region des 6. Chakras hinter den Augen. Um die Augen zu regenerieren, ist es auch wichtig die Denkstrukturen zu ordnen und dort gründlich aufzuräumen (Meditation).

  4. Funktionskreis zur Stärkung der Muskulatur in den Augen, besonders fördert es die Stärkung des Ringmuskels im Auge Arnica montana
    Wenn Muskeln einseitig benutzt werden,  dann werden Anteile, die nicht im Ausgleich sind, entweder zu stark beansprucht oder erschlaffen.
    Beides verändert die Fähigkeit des Ringmuskel aber auch die Gefäßmuskulatur im allgemeinen Bereich des Körpers. Es baut sich durch den Verlust der Spannkraft des Muskels mehr Bindegewebe und Fettanteil auf. Dies schwächt die Sehkraft.
    Es hilft die Verdickung des Blutes zu verbessern und aktiviert den Blutfluss.
    Es lindert bei Stauungsinsuffizienz.
    Arnica ist leider eine sehr gefährdete Arzneipflanze.
    Man bedachte sie mit den verschiedensten Namen, die Arnika, eine Gattung aus der Familie der sogenannten Kompositen (Korbblütler), die auf ihre frühe Verwendung in der Volksmedizin hindeuten: Bergwohlverleih, Mutterwurz, Fallkraut, Engelskraut, Johannisblumenkraut etc. Man nutzte ihr ätherisches Öl, bereitete Arnikatinkturen, die man durch Auspressen der ganzen blühenden Pflanzen, zur Haltbarmachung mit Spiritus gemischt, gewann, machte damit Umschläge bei Blutergüssen, Quetschungen und allgemein zur äußerlichen Wundheilung.

  5. Funktionskreis zur Auflösung von Mikroverschwartungen durch Stoffwechselschlacken und Ablagerungen, hilft bei Folgen von starken Anstrengungen der Augen durch Licht, Umweltgifte etc.  Hekla lava
    Stärkt die Durchblutung der Knochenhaut rund um das Auge, Brüchigkeitstendenzen der Gefäßwände, Schwellungen in den Gefäßwänden und in den bindegewebigen Anteilen, Knochenmarkschwächung, welche zu Schwächung der Blutzellen und deren Leistung von Sauerstofftransport führt, es scheidet sanft Harnsäurekristalle aus.
    oft sind schwache, schlechte Zähne auch in ihrer Auswirkung schwächend auf die Augen- bzw. Sehkraft. Die Verschleimung des Blutes wird verbessert (Vorsicht Milchprodukte).

  6. Funktionskreis zur Auflösung von Verkalkungen, hilft vermehrt alle Zonen des Auges gleichmäßiger zu durchbluten, löst Mikrothromen auf, die schon verkalkt sind, wichtig nach Augen oder Augenhintergrundverletzungen
    Calcium fluoratum
    Im alten  China wurde Flussspat als Beruhigungsmittel bei nervösen und ängstlichen Menschen eingesetzt .In der westlichen Welt hatte es bislang keine große Bedeutung Leider ist nicht genügend bekannt, dass es ein ausgezeichnetes Folgemittel von Arnika nach Verletzungen sein kann Calcarea fluor.
    Es gilt auch als das Knochen- und Gewebemittel mit seiner besonderen Beziehung zu Knochen, Bindegewebe, Zähnen, sowie zur Schilddrüse. Die Schilddrüse hat oft Störungen aufzuweisen, wenn zuviel Allergien ablaufen. Biologisch ersetzt Fluor im Bindegewebe Phosphat und vermindert als Calcium fluor. die Elastizität bei zunehmender Härte des Gewebes (Knochen, Zähne).
    Der mineralische Flussspat kommt bevorzugt in ausgedienten Flussbetten vor (Gefäße sind manchmal auch plötzlich scheinbar ausgedient, durch Verschluss oder durch einen Beinaheverschluss).
    Das blass-gläserne durchsichtige, gelegentlich gelb oder bräunlich schimmernde kristalline Mineral hat den Härtegrad 4. Großtechnisch wird er als Flussmittel in der Metallurgie verwendet und als Ausgangsprodukt für die Herstellung von Flusssäure (stärkste mineralische Säure, ätzt Glas) und anderen Fluorverbindungen.
    Wenn man einen Blick auf das Periodensystem wirft, sieht man das Calcium und Fluor auf verschieden Seiten liegen, das hat seine Bedeutung (Beryllium).
    Hauptwirkungsrichtung ist die Auflösung steinharter Geschwülste an Knochen, Drüsen, speziell auch nach Verletzungen oder Operationen, Eiterungen und Verhärtungen, Kariöse Zähne, mangelnder Schmelz.
    Die seelische Belastung ist ebenfalls sehr wichtig: Angst vor Verarmung, Verlust von Sicherheit. Depressive Gedanken um die eigene Zukunft.
    In Calcium fluoricum verbinden sich thematisch Verlangen nach struktureller Sicherheit (Calcium) und Destruktion eigentlich stabiler Strukturen (Fluor). Dies sollte sich in eine positive UMKEHR bewegen. Auch bei alten Menschen. Diese sollten sich darum bemühen, den Tod zu begreifen, nämlich nicht als ein unwiederbringliches Ende sondern als einen Übergang. Die christliche Botschaft sollte ernst genommen werden und der Gaube an die Wiedergeburt gestärkt werden (Aufruf zur Evolution des Geistes).
    Der Oktaeder (Platonischer Körper) spricht von der Doppelseitigkeit des Lebens, ein körperliches im Leib und eins im Geiste des Vaters. Doch sie sind immer zusammen zu bringen durch den Vernunft begabten Geist des Menschen.

  7. Funktionskreis, hilft die Schwäche des Menschen umzukehren Afrikanische Akazie (das weiße Holz, in dem auch die Ameisen ihre Wohnstatt haben. Die Ameisen leben in Symbiose mit diesem Baum)
    Hilft dem Menschen, der oft nur einseitig, nämlich nur nach außen sieht, in die irdische Welt hinein, nach innen zu finden. Langsam lernt der Mensch zu verstehen, das die Heilkraft der Augen besonders auch von dem dynamischen Wirken des dritten Auges oder Einzelauges abhängt. Die äußeren Augen sind nur die Spiegel des inneren Auges (Off.22).
    Dieses Baumarzneimittel wird aus dem weißen Holz gemacht, welches stark versetzt ist mit Dornen. Man sagt, dass aus diesem Holz die Dornenkrone des Jesus Christus gemacht wurde.
    In dem Buch ‚Das grosse Buch der Baumheilkunde“ findet der Interessierte die Geschichte und die Heilung durch das Wort. DIOSCORIDES nahm den Saft bei Augenleiden, so ist es überliefert. DIOSCORIDES schreibet/ACACIA seye ein dornechter/ staudechter/ krummer Baum/ so in Aegypten wachse/ habe weisse Blümlein/ und seinen Samen trage er in Schoten/ den Feigbonen ähnlich.
    Zu den Artzneyen der Augen wird er auff solche Weiss präparirt und gewäschen: Nimb den gedörrten Safft/ stoss jhn/ unnd geuss Wasser darüber her/ und wasche jhn darmit/ darnach soll man es ein wenig still stehen lassen/ und was sich auff dem Wasser wie ein Schaum samlet/ soll abgegossen werden/ so lang das Wasser lauter bleibet/ das ander Theil lesst man trucknen/ und mache Küchlein darauss.
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